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Nördlicher Gardasee

Man kann den Gardasee in mehrere Bereiche einteilen, entweder in Westen und Osten oder in Norden und Süden. Wenn man von der Region nördlicher Gardasee spricht, dann könnte man die Trennlinie zum Süden ungefähr auf Höhe der Autofähre von Torri del Benaco nach Toscolano-Maderno ziehen. Südlich von Torri del Benaco, ab der Punta San Vigilio, beginnt der nördliche Gardasee, auch wenn es geografisch in etwa die Mitte ist, denn hier beginnen die Hänge des Monte Baldo Gebirges sich wieder höher aufzusteigen und sich dichter ans Seeufer zu schieben.

Der See wird ab hier deutlich enger und auch am westlichen Ufer kommen die Berge Stück für Stück näher, so dass man mehr und mehr merkt, dass man sich tatsächlich an einem See befindet. Die Schatten der Berge tauchen die Orte am See morgens länger und abends eher ins Dunkel als im Süden, dafür sieht man aber am jeweils gegenüberliegenden Ufer die Berge in einem herrlichen Morgen- bzw. Abendlicht.

Die Straßen werden enger und vor allem am westlichen Ufer ist die Straße häufig am Ufer entlang in den Fels gehauen. Das hört sich jetzt zwar dramatisch an, bedeutet aber nur, dass es viele Tunnel gibt, die teilweise als Galerie zum See hin offen sind, wie Arkaden.

Wenn der Süden mediterran wirkt, dann muss das Gegenstück dazu wohl "alpin" oder "bergig" sein. Nun ganz so "schlimm" ist es nicht, aber natürlich hat man hier von den höher gelegenen Orten wie Tignale (Westufer) oder San Zeno di Montagna (Ostufer) einen Panoramablick auf den See, wie man ihn ganz im Süden nirgends findet.

Hier befinden sich auch die moderne Seilbahn auf den Monte Baldo (bei Malcésine) und der Sessellift (bei Prada). Mountainbiker lieben diese Region ebenso wie Kletterer, Wanderer und natürlich Sufer und Segler, die sich bei Riva und vor allem Torbole auf den richtigen Wind verlassen können.

Da es hier abgesehen vom äußersten Norden bei Riva, am Ufer ziemlich eng zugeht, ist man auch Ruckzuck weg vom Ufer und hat oberhalb der Uferstraße schöne Ausblicke auf den See, egal ob mit dem Auto, dem Mountainbike oder zu Fuß. Das mit Abstand größte Hotelangebot hat Limone und man kann sowohl dort in den schmalen Gassen sehr gut bummeln, wie auch im gegenüber liegenden Malcésine.

Torbole ist der Surfer Hotspot und in Riva del Garda spürt man ehesten noch den ehemals österreichischen Einfluß aus früherer Zeit. Hier wachsen auch ganz andere Blumen als im Süden.

Fazit: Der nördliche Gardasee ist vor allem für Aktivurlauber ein Muss. Für alle anderen sind vor allem die Berge, deren Anblick und die Ausblicke auf den See besonders schön. Genießen kann den Gardasee hier wirklich jeder, aber je nach Lage dauern die Ausflüge zu den touristischen Freizeitangeboten im Süden z. B. Gardaland bei Lazise von Limone aus, mit dem Auto mindestens 1,5 Stunden (einfach) und das außerhalb der Saison.